„Ich weiß genau wovon ich rede.“ (Klaus Kinski zum 100. Geburtstag)

Ich glaube ihm, wenn er sagt, er wisse genau wovon er rede. Er redet brillant, klar, aber er reißt sich in einen Strudel, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Er ist gefangen in seiner Wut, überwältigt, deckt alles mit ihr zu, seine Verletzungen, seinen Schmerz, er stürzt sich auf die anderen, nutzt sie aus, beutet sie aus, um sich selbst nicht spüren zu müssen.

Er kann nicht anders, als andere in sein Leid zu reißen. Wie unendlich groß muss das Leid dieses Menschen gewesen sein?